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Publik Forum

Zeitung kritischer Christen

Diese Zeitung lebt von der Einmischung und von jenen, die sich einmischen wollen. Nach dem Motto: Wer will, daß die Welt so bleibt wie sie ist, der will nicht, daß sie bleibt.

Hinter uns steht eine Initiative von Lesern, die uns den Spielraum für den journalistischen Freimut sichert. Freiheit, die wir meinen: jene Selbstverständlichkeit, mit der der Mensch sagt, was er denkt über das was ist. Sie ist nicht Ausgewogenheit. Nichts ist ausgewogen.....

Die Geschichte von Publik Forum ist ein spannendes Stück Zeitungsgeschichte. Ohne einen Kapitalgeber im Hintergrund, allein von der Leserschaft finanziert, lebt dieses Projekt - quicklebendig. Totgesagt, ja totgewünscht, war diese Zeitung bereits von Anfang an. Es sollte nicht sein, was nicht sein durfte - dieses Blatt von Unangepaßten, frei von parteipolitischer Lagermentalität und konfessionellem Getto-Geist...

Sein Vorleben ist nicht ohne. Es hatte eine Vorgängerin. 1968 wurde die große Wochenzeitung Publik von der katholischen Kirche gegründet und bis 1971 finanziert. Publik sollte die damalige Idee einer erneuerten Kirche symbolisieren, eine Kirche, die freimütig einen offenen Dialog mit der gesamten Gesellschaft eintritt. Damit sollte endlich der Getto-Geist verabschiedet werden, der sich in der römischen Großkirche breitgemacht hatte. Das Experiment schlug fehl. Die Angst vor der eigenen Courage siegte. Publik war zu evangelisch, zuwenig römisch und schon deshalb zu teuer. Der Geldhahn wurde zugedreht. Das war das bittere Ende und zugleich der neue Anfang: Er hieß Publik Forum. Den Startschuß gab eine Leserinitiative mit 800 Engagierten..

Herausgegeben von der Leserinitiative Publik e.V.

Artikelauswahl und Aufsprache:
Roland Kurzweg, Kerstin Lander, Margitta Reitzig, Markus Wetterauer

Es erscheint alle zwei Wochen eine DAISY-CD.

Zur Webseite der Originalzeitschrift www.publik-forum.de

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Veröffentlicht am 01.02.2008 von Sorge, Jörg