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35 000 Unterschriften gegen Blindengeldkürzung
Mecklenburg-VorpommernSchwerin (epd). Der Blinden- und Sehbehindertenverein Mecklenburg-Vorpommern hat am 21. Oktober in Schwerin mehr als 35 000 Unterschriften für den Erhalt des bisherigen Landesblindengeldes an Sozialministerin Manuela Schwesig (SPD) übergeben. Die Sammlung sei erst Ende August gestartet worden, teilte der Verein mit. Den Angaben zufolge plant die rot-schwarze Schweriner Landesregierung zum Jahreswechsel „starke Einschnitte“ beim Landesblindengeld. So solle der monatliche Nachteilsausgleich für Blinde von derzeit 546,10 Euro auf 333 Euro und für hochgradig Sehbehinderte von derzeit 136,53 Euro ebenfalls um fast 40 Prozent auf 83,25 Euro reduziert werden.
In Mecklenburg-Vorpommern leben den Angaben zufolge rund 5 000 blinde und hochgradig sehbehinderte Menschen, die einen Nachteilsausgleich empfangen. Im Blindenverein seien rund 1 100 Mitglieder organisiert.
epd-Wochenspiegel
30.Oktober.2008
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