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Landespfarrerin für Gehörlose eingeführt
Mitteldeutsche KircheHalberstadt/Magdeburg (epd).
Die Theologin Elisabeth Strube ist am 11. Oktober mit einem Gottesdienst in der Halberstädter Liebfrauenkirche in ihr Amt als Landespfarrerin für Gehörlosen- und Hörgeschädigtenseelsorge der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) eingeführt worden. In ihrer Funktion sei die 51-Jährige für die nördlichen Gebiete der EKM zuständig, teilte das Landeskirchenamt in Magdeburg mit. Zu ihren Aufgaben zählen die Pflege von Kontakten zu den Landeszentren für Hörgeschädigte, die Organisation von Gottesdiensten in Gebärdensprache, Hausbesuche bei Behinderten und die Förderung von Begegnungen zwischen Betroffenen und Menschen mit intaktem Hörvermögen. Für den Thüringer Bereich der EKM ist Landespfarrer Andreas Konrath verantwortlöich.
Strube stammt aus Quedlinburg und war nach ihrem Theologiestudium in Leipzig zunächst als Gemeindepfarrerin in Großbörnicke, Schneidlingen und Cochstedt (Region Staßfurt) tätig. Von 2003 bis 2009 arbeitete sie als Seelsorgerin in verschiedenen Altenheimen in der Altmark und im Stendaler Johanniter-Krankenhaus. Ihr neues Amt als Landespfarrerin hat sie den Angaben zufolge bereits im August angetreten.
epd - Ausgabe Ost Nr. 42
15.Oktober.2009
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Strube, Elisabeth
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